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Kunsttherapeutisches Projekt: „Traumschiff“

Mein kunsttherapeutisches Projekt „Traumschiff“ steht für meinen eigenen Weg durchs Leben. Es erinnert mich daran, dass ich selbst das Ruder übernehmen kann – auch dann, wenn der Horizont noch weit entfernt ist und ich nicht genau weiß, welches unbekannte Land vielleicht auf mich wartet.

Das Schiff habe ich aus verschiedenen Materialien zusammengesetzt. Eine alte Schallplatte wurde umfunktioniert – nach dem Motto: nicht immer dieselbe Leier wiederholen, sondern etwas Neues daraus machen. Ein alter Hut wurde zum Schiffskörper. Hanf, Perlen und Blumen schmücken das Traumschiff und geben ihm etwas Eigenes, Lebendiges und Verspieltes. Für mich zeigt das: Aus alten Dingen, Erfahrungen und Geschichten kann etwas Neues entstehen.

Der Strohhalm steht für Leichtigkeit. Er erinnert mich daran, dass ich auf meiner Reise nicht nur kämpfen, planen und durchhalten muss. Ich darf auf offener See auch mal stehen bleiben, durchatmen, genießen und den Moment wahrnehmen.

Das Meer oder der See symbolisiert für mich das Leben selbst: manchmal ruhig, manchmal bewegt, manchmal unberechenbar. Sturm, Wind und Sonne können mich aufhalten, herausfordern oder meinen Weg verändern. Doch mein Traumschiff erinnert mich daran, dass ich meinen Kurs immer wieder neu ausrichten darf.

Auch wenn nicht alles kontrollierbar ist, liegt vieles in meiner Hand. Ich kann Entscheidungen treffen, alte Muster verlassen, neue Möglichkeiten entdecken und Schritt für Schritt weiterfahren. Vielleicht begegne ich unterwegs Unsicherheit, vielleicht auch neuen Chancen, Menschen und Ereignissen, die ich vorher noch gar nicht sehen konnte.

Für mich ist das Traumschiff ein Symbol für Selbstwirksamkeit, Mut und Vertrauen. Es sagt mir: Ich bin unterwegs. Ich darf mein Ziel weiter ansteuern. Und wenn ein Unwetter kommt, kann ich lernen, mein Schiff anders zu lenken.

Alles kann sich verändern.Und ich darf mitgestalten.


 
 
 

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